Fit für Inklusion

„Fit für Inklusion“ – getreu dem Paritätischen Motto „Alle gehören dazu“ wurden Dienstleistungen, Geschäfte und Freizeitangebote in Nürnberg fit gemacht für Inklusion. 

Dieses Projekt ist abgeschlossen. Hier lesen Sie, welche Intention das Projekt hatte.

Idee

Wenn man an Nürnberg denkt, kommt einem als erstes die Innenstadt in den Sinn. Kopfsteingepflasterte Gässchen, viele Einkaufsmöglichkeiten und die Burg. „Kopfsteinpflaster? Da war doch was!“Kopfsteinpflaster ist zum Bild von Barrieren für Rollstuhlfahrer geworden. „Zementlaster vorfahren lassen und schon haben wir Inklusion!“Schöne Idee, aber so einfach ist es in der Realität dann (leider) doch nicht. Inklusion beginnt in den Köpfen. Denn Menschen mit Behinderung sind eben nicht nur Rollstuhlfahrer. Kleine Menschen, hörbehinderte  Menschen, ältere Menschen mit Rollator oder auch Eltern mit Kinderwagen erleben Barrieren. Dazu zählen nicht nur Stufen. Sondern auch der Assistenzhund, der nicht in die Bäckerei darf, oder der / die fehlende Gebärdensprachendolmetscher:in bei der Lesung am Abend. Menschen mit Behinderung sind eben auch Kunden oder Kulturliebhaber. Vielen sind diese Barrieren gar nicht bewusst. 

 

Das Projekt

Um das zu ändern, konnten wir verschiedene Dienstleister und Unternehmen gemeinsam mit Expert:innen in eigener Sache fit machen für Inklusion und dafür das notwendige Bewusstsein schaffen. Damit Menschen mit Behinderung bspw. eben genauso einfach beim Bäcker einkaufen können wie alle anderen.
Wir sind uns sicher, dass für Barrieren sensibilisierte Menschen ihre Erkenntnisse multiplizieren werden.

Der erste Schritt im dreijährigen von Aktion Mensch geförderten Projekt „Fit für Inklusion“ hieß: Miteinander reden – nicht übereinander und dadurch Bewusstsein schaffen für die Bedürfnisse der Anderen. Dazu wurde im Projekt des Paritätischen Mittelfranken ein Diskussionsforum gegründet. Menschen mit Behinderung als Experten in eigener Sache trafen auf Unternehmer und Dienstleister und stellten sich gemeinsam der Aufgabe, Nürnberg auf seinem Weg zur inklusiven Gesellschaft zu begleiten. Gemeinsam wurden die Einrichtungen und Angebote auf ihre Barrierefreiheit geprüft und Maßnahmen zur Verbesserung entwickelt. Darüber hinaus bot das Projekt Schulungen für Mitarbeitende an, um sie für die Bedürfnisse der unterschiedlichsten Kunden zu sensibilisieren. Mitarbeiter:innen-Schulungen werden wir auch weiterhin anbieten.

 

Wer war dabei?

Wenn Sie erfahren möchten, wer Projektpartner war, dann besuchen Sie die Seite "Unsere Partner".

 

 

Leichte Sprache

Hier finden Sie die Informationen zum Projekt auch in Leichter Sprache. 

Gebärdensprache

Hier finden Sie die Informationen über unser Projekt in Gebärdensprache.